75 Jahre Spielwarenmesse – eine ganz besondere Exkursion nach Nürnberg!
Rund 40 Studierende des Studiengangs BWL-Messe, Kongress- und Eventmanagement an der DHBW Ravensburg haben gemeinsam mit Professor Stefan Luppold die Gelegenheit genutzt, die 75. Ausgabe der Spielwarenmesse in Nürnberg live zu erleben. Das Besondere dabei: Nicht ein einzelner Kurs war zur weltgrößten Fachmesse der Spielwarenbranche unterwegs, sondern Studierende aus allen Jahrgängen. Sie erlebten auf einer Bruttofläche von über 170.000 Quadratmetern eine Veranstaltung der Superlative – mit Ausstellern aus mehr als 70 Ländern.
Eine Besonderheit war der Kontakt zu mehreren dualen Partner-Unternehmen: Die Spielwarenmesse e.G. als Veranstalter hatte eingeladen, die NürnbergMesse war Austragungsort, Aditus organisierte das Ticketing und die Einlasskontrolle für die rund 60.000 Fachbesucher aus 126 Ländern, verschiedene Messebauer realisierten die meist aufwändigen Stände und eine Vielzahl an Servicepartnern – von Gastronomie bis Security – waren im Einsatz. Für die Studierenden war das ein ständiges Meet & Greet – und die Chance, ihre Netzwerke zu erweitern.
Daneben durfte die Gruppe aus Ravensburg eine B2B-Messe von außergewöhnlicher Dimension an deren 75. Jubiläum kennenzulernen. Angeleitet von zwei Alumni, die zum Team der Spielwarenmesse zählen, wurden Innovationen entdeckt und Interaktionsmöglichkeiten ausprobiert. Natürlich war ein Besuch am „Ravensburger“-Stand obligatorisch.
Doch auch ein Arbeitseinsatz war mit dem Besuch verbunden: Für die von der Spielwarenmesse e.G. mit initiierte „Spirit of Play Foundation“ wurden am Abend Spielzeugspenden der Aussteller eingesammelt, die für einen guten Zweck weitergegeben werden. Die Weitläufigkeit des Geländes war dabei ebenso herausfordernd wie die Spendenbereitschaft der Aussteller. Mehrere Teams, auf die Hallen verteilt, holten die Spielsachen direkt an den Ständen ab und brachten sie zu den bereitgestellten Containern. Gefüllt wurde auch ein Sprinter, der nun auf dem Weg zu Kindern in der Ukraine ist.
Fachlich und emotional ein Highlight – kein geopferter Samstag, sondern ein enormer Gewinn an Know-how, Branchen-Einsicht und besonderen Momenten. Für Professor Luppold zeigte sich einmal mehr das Engagement „seiner“ Studierenden. Ein Grund mehr, auch in Zukunft solche Angebote zu machen.