Creative Conscience Award geht an die DHBW-Mediendesigner

Design soll nicht nur ästhetisches Objekt sein, sondern auch ein gestaltendes Moment in der Gesellschaft – darauf legen die Mediendesigner der DHBW Ravensburg Wert. Dazu passt, dass Studierende nun in London mit Gold und Bronze beim Creative Conscience Award ausgezeichnet wurden. Der Preis ehrt Studierende und frische Absolventen, deren Projekte sich durch Nachhaltigkeit sowie soziales und gesellschaftliches Engagement auszeichnen.

Zwei Filme von Studierenden der DHBW Ravensburg haben die britische Jury dabei überzeugt. Gold gab es für Svenja Bettinger, Frank Bollen und Melina Sterzenbach. Ihr Film spielt an einer Bushaltestelle. Eine ältere Frau spricht auf einen jungen Mann mit scheinbarem Migrationshintergrund ein. Ein Spiel mit Vorurteilen und mit überraschendem Ende.
www.creative-conscience.org.uk/winners/svenja-bettinger-frank-bollen-melina-sterzenbach/

Bronze gab es für Frank Bollen, Julia Kwiatkowski und Markus Ederer. In ihrem Kurzfilm ist ein Chor die Metapher für eine funktionierende und intakte Gesellschaft. Wie würde sich eine Ellenbogengesellschaft, eine Gesellschaft, in der sie der Einzelne in den Vordergrund drängt, als Chor anhören. In etwa so: www.creative-conscience.org.uk/winners/frank-bollen-julia-kwiatkowski-markus-ederer/

Creative Conscience ist eine Bewegung, die Kreative dazu inspirieren will, sich für soziale und gesellschaftliche Projekte einzusetzen. Die Bewegung möchte die Gemeinschaft, in der wir leben verändern und verbessern. Der Creative Conscience Award wendet sich an die jungen Kreativen und zeichnet Studierende und frische Absolventen aus.