Per Bike nach Budapest: Neun Tage, vier Länder, ein unvergessliches Abenteuer
Auch in diesem Jahr haben Studierende Wirtschaftsingenieurwesen vom Technikcampus Friedrichshafen der DHBW Ravensburg mit ihrem e2rad-Team eine Fahrt mit dem E-Bike organisiert – und dabei technische Daten gesammelt. Das Ziel 2026 war Budapest. Nach neun Tagen, 1.068 Kilometern und über mehre Ländergrenzen hinweg waren die Radler am Ziel.
Das e2rad-Team sind Studierende Wirtschaftsingenieurwesen, die im Projektmanagement die Tour planen. Und zudem Daten sammeln, um die Akkureichweite auszuwerten und zu erforschen. Spaß und Sport inklusive.
Es ist inzwischen die 14. Tour, die ein e2rad-Team natürlich in wechselnder Besetzung organisiert. Eine „Fangemeinde“ an radbegeisterten Bürgern ist dabei regelmäßig mit dabei. Etwa Bernhard Glatthaar, der die DHBW-Studierenden wieder bei der Planung der Strecke unterstützt hat.
Die Reise führte das e2rad-Team in diesem Jahr durch Deutschland, Österreich und Ungarn – mit einem kurzen Abstecher durch die Slowakei. Insgesamt legte die Gruppe exakt 1.068 Kilometer zurück und überwand dabei mehrere tausend Höhenmeter. Die tägliche Belastung mit Etappen von meist über 100 Kilometern verlangte den Teilnehmenden viel Disziplin, Ausdauer und mentale Stärke ab.
Neben der sportlichen Leistung spielte vor allem der Gemeinschaftsgedanke eine zentrale Rolle. Ob bei Gegenwind, langen Anstiegen oder kleineren technischen Herausforderungen – die Gruppe unterstützte sich gegenseitig und wuchs im Laufe der Tage immer eng zusammen.
Ein besonderes Highlight war der Zwischenstopp beim E-Bike-Technologieunternehmen TQ am Ammersee. Dort erhielt die Gruppe eine exklusive Führung durch das Unternehmen. Es gab spannende Einblicke in die Entwicklung moderner E-Bike-Antriebe – eine passende Ergänzung zu einer Tour, bei der viele mit elektrischer Unterstützung unterwegs waren.
Am 1. Mai war dann Ankunft in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Der Blick von der Zitadelle über die Donau und das imposante Parlamentsgebäude bildete den emotionalen Höhepunkt und einen würdigen Abschluss der sportlichen Leistung.