Strategiebildung aus erster Hand: Praxisinput von Vetter bereichert die Lehre im Studiengang BWL-Industrie an der DHBW Ravensburg

Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis gehört seit jeher zum Selbstverständnis einer dualen Hochschule. In der Studienrichtung BWL-Industrie wurde dieser Anspruch nun auf besondere Weise mit Leben gefüllt: In der Lehrveranstaltung „Strategieentwicklung und Entscheidungsfindung“ von Denise Rose, Lehrbeauftragte, Expertin zum Thema Entscheidungen in Unternehmen und selbst Absolventin des Studiengangs, gaben zwei Vertreter der Strategieabteilung eines regional führenden Unternehmens exklusive Einblicke in ihren Strategieprozess – von der ersten Analyse bis zur erfolgreichen Umsetzung.

Die Gastreferenten, Tamara Fischer und Pablo Friese, die in der Strategieabteilung von Vetter tätig sind, erläuterten anschaulich und praxisnah, wie strategische Entscheidungen im Unternehmen vorbereitet, entwickelt und implementiert werden. Dabei spannten sie den Bogen von Markt- und Wettbewerbsanalysen über Zieldefinitionen und Priorisierung von Themen der Unternehmensstrategie bis hin zur konkreten Maßnahmenplanung und Erfolgskontrolle. Besonders klar wurde, dass erfolgreiche Strategien nicht hinter verschlossenen Türen, sondern durch die gemeinsame, bereichs- und hierarchieübergreifende Zusammenarbeit entstehen.

Denise Rose hob in ihrer Einführung hervor, wie wichtig der kontinuierliche Austausch zwischen Hochschule und Wirtschaft sei – dies sei nicht zuletzt auch ein Grund dafür, dass sie selbst immer wieder gern als Lehrbeauftragte an ihre Hochschule zurückkehre.

Für die Studierenden der Studienrichtung BWL-Industrie bot die Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit, theoretische Modelle und Instrumente aus dem Studium unmittelbar mit realen unternehmerischen Entscheidungsprozessen abzugleichen. „Die direkte Begegnung mit Praktikern auf diesem strategischen Niveau ist für unsere Studierenden von unschätzbarem Wert“, betont Prof. Dr. Ernst Deuer, der ebenfalls in dieser Studienrichtung lehrt. „Sie erleben, wie die im Studium erarbeiteten Konzepte in der Unternehmensrealität angewendet und weiterentwickelt werden.“

Mit derartigen Veranstaltungen gelingt es, akademische Lehre mit konkreter Praxiserfahrung zu verbinden – ganz im Sinne des dualen Studienmodells. Auch Studiengangsleiter Prof. Dr. Wolfgang Bihler zeigte sich zufrieden: „Solche Formate zeigen, wie lebendig und partnerschaftlich unser Netzwerk in die regionale Wirtschaft hineinwirkt“.