ADC Mediendesign-Hochschule des Jahres 2026
Es geht um kreative, gesellschaftlich relevante und lösungsorientierte Ansätze. Und dabei haben die Mediendesigner der DHBW Ravensburg ein gehöriges Wörtchen mitzureden. Genau das zeichnet nämlich der Art Directors Club (ADC) mit seinem Talent Award aus. In diesem Jahr hat das zu 17 Nägeln und 18 Auszeichnungen an die DHBW Mediendesigner geführt – zu mehr als je zuvor. Und – by the way – führte dies auch noch zu Platz 1 für die DHBW Ravensburg unter den Hochschulen im Wettbewerb.
Der ADC kürt als „der“ Kreativenverband in Deutschland exzellente und kreative Kommunikation – speziell für den Nachwuchs mit dem Talent Award. Es geht dabei um Nägel, die jedes Jahr vergeben werden, in diesem Jahr waren es 17 Stück für die Mediendesigner der DHBW Ravensburg. Sensationell, dass dies summa summarum zu Platz 1 unter allen Kreativ-Hochschulen im Wettbewerb geführt hat. Das Motto das ADC in diesem Jahr übrigens: „Creative Impact“!
Die vierdimensional als Dualer Partner im Studiengang kann sich dieses Jahr gleich doppelt freuen: Seine zwei letztjährigen Absolvent*innen holten insgesamt 5 Nägel: Jette Bödige gewann mit ihrer Bachelorarbeit /DA UNTEN einmal Silber und zweimal Bronze. /DA UNTEN ist ein visuell beeindruckendes fragmentarisches Forschungsarchiv zum Thema Scham, das laut Jury „nicht nur durch seine schiere Größe, sondern durch die großzügige, kreative Freiheit, endlose Wucht, Gestaltungslust, Humor, genaue Beobachtung und sehr viel Gespür“ beeindruckt. Elias Mohr, ebenfalls bei vierdimensional, gewann mit seiner spannenden Bachelorarbeit „Sprachlandschaften“ einmal Silber und einmal Bronze. Sprachlandschaften ist eine transmediale Erzählung in Buchformat, die Dialekt als persönliche Erfahrung und Teil der menschlichen Identität erlebbar und – mittels Kurzvideos und Sprachaufnahmen – sogar hörbar macht.
Silberner Nagel
- /DA UNTEN« Jette Bödige. Ein fragmentarisches Forschungsarchiv zum Thema Scham, das einlädt Scham nicht nur als individuelles Gefühl zu begreifen, sondern als prägende gesellschaftliche Kraft zu reflektieren.
- Sprachlandschaften: Elias Mohr. Eine transmediale Erzählung in Buchformat, die Dialekt nicht nur dokumentiert, sondern als persönliche Erfahrung erlebbar macht und den Fokus auf Dialekt als Teil der menschlichen Identität legt.
- UNTOLD – Voices that matter: Alexander Bauer, Elena Böschen, Yannik Weber. Eine transmediale Kampagne, die den Fokus vom Kriegsgeschehen in der Ukraine auf die Menschen dahinter verschiebt und dadurch Empathie und Verantwortung fördert.
- Pocket Nature: Christina August, Nils Magnus, Elisa Maglio, Jana Kempter. Die App Pocket Nature nutzt die Mechaniken digitaler Spiele, um Kinder wieder in die reale Natur zu führen. Statt Natur nur zu erklären, macht die App sie mittels AR zum Spielfeld.
Bronzener Nagel
- /DA UNTEN: Jette Bödige.
- Sprachlandschaften: Elias Mohr.
- UNTOLD – Voices that matter: Alexander Bauer, Elena Böschen, Yannik Weber
- Farmily: Tom Zinßer. Eine Aufmerksamkeitskampagne unter dem Deckmantel eines fiktiven Startups zur Nutztierhaltung in der eigenen Wohnung, die zum Nachdenken über industrielle Haltungsbedingungen anregen soll.
- buybye: Marius Meyer. Eine partizipative Plattform, die Konsum in kollektive Macht verwandelt, indem sie die gesellschaftlichen Auswirkungen jeder Kaufentscheidung offenlegt.
- New Darwin: Linda Mrovecova. Ein Werbefilm für ein fiktives Luxusunternehmen, der auf die gesellschaftlichen Probleme der Kommerzialisierung von Gentherapien aufmerksam macht und deren Risiken erfahrbar macht.
- Ona – für dein Bauchgefühl: Jascha Mai, Lena Reinhardt, Franz Erbe, Nicole Saier. Die satirische Kampagne inszeniert eine fiktive Tech-Marke, die Konflikte rund um Mutterschaft scheinbar technisch löst. Damit entlarvt Ona die Absurdität technischer Antworten auf menschliche Fragen.
- iff – Initiative zur Förderung von Funklöchern: Arne Becker, Maria Liegl, Selina Kronberger, Vitali Rung, Philip Schimpl. Fiktive Initiative zur Förderung von Funklöchern, die offline zu sein als neuen Luxus darstellt. zum Projekt
- Die Blue-Castle Methode: Lars Blumenthal. Ein animierter Kurzfilm, der männliche Emotionalität thematisiert indem er Fußball als zentrales erzählerisches Mittel und „emotionales Fenster“ männlicher Gefühle nutzt. zum Projekt
- re/: Linus Fritz, Eric Messerschmidt, Ismail Karahan, Max Stümpflen. re/ ist eine Bewegung gegen digitale Überwachung. Die fiktive Kampagne inszeniert Datenausbeutung als parasitäres System, das sich im Leben der Nutzer ausbreitet. zum Projekt