Gleich zwei Preise für Michaela Missel als beste Elektrotechnikerin und als beste Technik-Absolventin am Campus
Der Dr.-Ilse-Essers-Preis der Stadt Friedrichshafen geht in diesem Jahr an Michaela Missel, mit ihr freuen sich: Prof. Dr.-Ing. Alexandra Dunz (Dekanin Technik DHBW Ravensburg), Andreas Hein (Erster Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen) und Christoph Disch (Boehringer Ingelheim).
Michaela Missel hat am Technikcampus Friedrichshafen der DHBW Ravensburg Elektrotechnik studiert und mit einer Note von 1,1 in ihrem Studiengang als Jahrgangsbeste abgeschlossen. Dafür hat sie sich gleich zwei Preise verdient. Zum einen den ifm-Preis und zum anderen den Dr.-Ilse-Essers-Preis an die beste Absolventin Technik, verliehen von der Stadt Friedrichshafen. Michaela Missels Partnerunternehmen im dualen Studium war die Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG in Biberach.
Für Michaela Missels Werdegang muss man tatsächlich ein wenig ausholen. Der begann mit einem Realschulabschluss und einer anschließenden Ausbildung als Elektronikerin. Nachdem sie ihre Fachhochschulreife nachgeholt hatte, entschied sie sich für ein duales Studium Elektrotechnik an der DHBW Ravensburg mit dem Partnerunternehmen Boehringer Ingelheim. Dort arbeitet sie auch nach ihrem Bachelor weiter halbtags. Sattelt aber inzwischen an der Uni Ulm den Master in Informationstechnik drauf. Was ihr immer wichtig war und ist: der Bezug zur Praxis! In ihren Studienarbeiten hat sie sich etwa mit der Optimierung der Software für ein Hochregallager beschäftigt. Im Bachelor nahm sie Einblick in die Robotik.
Jörg Poser, Vice President Technical Management bei der ifm Group, verlieh ihr als beste Absolventin in der Elektrotechnik dafür einen Preis. Sein Credo ist, die Elektrotechnik voranzustellen als Technologie, die für Wettbewerbsfähigkeit und den wirtschaftlichen Erfolg entscheidend ist.
Zudem bekam Michaela Missel den Dr.-Ilse-Essers-Preis der Stadt Friedrichshafen von Bürgermeister Andreas Hein verliehen. Der Preis geht an die beste Absolventin des Jahrgangs. Die Namensgeberin des Preises studierte und promovierte in München, begeisterte sich fürs Fliegen und ging schließlich als erste Wissenschaftlerin in die Luftfahrtgeschichte ein.
Wie können mehr Frauen für die Technik begeistert werden? „Man muss frühe Berührungspunkte schaffen“, sagt Michaela Missel. Bei ihr war es ein Schulpraktikum in der Technik.