20 Jahre erfolgreiche Partnerschaft zwischen der Durban University of Technology und der DHBW Ravensburg
Gemeinsamer Strategieworkshop zur Weiterentwicklung der Partnerschaft zwischen der Durban University of Technology und der DHBW Ravensburg. Das Bild zeigt Prof. Dr.-Ing. Robert Watty, Rektor der DHBW Ravensburg, Thomas Schieber, Leiter des International Office, und Prof. Dr. Thomas Dobbelstein gemeinsam mit Mitgliedern des Rektorats der Durban University of Technology.
Seit 20 Jahren arbeiten die Durban University of Technology (DUT) in Südafrika und die DHBW Ravensburg eng zusammen. In dieser Zeit nahmen rund 500 Studierende und 40 Lehrende an Austauschprogrammen teil. Darüber hinaus entstanden 25 gemeinsame wissenschaftliche Publikationen. Die zukünftige Ausrichtung der Partnerschaft soll sich als ein Schwerpunkt an der anwendungsorientierten Forschung sowie der Förderung von Entrepreneurship und Unternehmensgründungen ausrichten.
„Der Kern der Kooperation lag vor 20 Jahren im Austausch von Studierenden und Lehrenden. Seitdem hat sich die Partnerschaft weit darüber hinaus entwickelt“, erklärt Prof. Dr. Thomas Dobbelstein, Initiator und akademischer Koordinator der Zusammenarbeit. „Heute haben gemeinsame Forschungsprojekte und die damit verbundene Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine hohe Bedeutung. Dazu gehört beispielsweise die gemeinsame Betreuung von Doktorandinnen und Doktoranden.“
Zu den Forschungsschwerpunkten der vergangenen fünf Jahre zählen das Recyclingverhalten in südafrikanischen Townships, die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung und das Konsumverhalten beim Kauf nachhaltiger Textilien. Die Projekte verbinden wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland und Südafrika.
Auch Prof. Dr.-Ing. Robert Watty, Rektor der DHBW Ravensburg, unterstreicht die besondere Qualität der Zusammenarbeit: „Diese Partnerschaft ist außerordentlich vielfältig und wird von zahlreichen Beteiligten aktiv mit Leben gefüllt. Neben dem umfangreichen Austausch von Studierenden werden anwendungsorientierte Forschungsprojekte durchgeführt, die eine hohe Relevanz für das Alltagsleben der Menschen besitzen und konkrete Wirkung entfalten.“
Die Kooperation findet auch in Politik und Wirtschaft Anerkennung, unter anderem bei der Deutsch-Südafrikanischen Industrie- und Handelskammer.
„Auch nach 20 Jahren ist diese Partnerschaft ein Benchmark und Vorbild dafür, wie wir internationale Hochschulkooperationen aufbauen und langfristig weiterentwickeln wollen“, erklärt Thomas Schieber, Leiter des International Office der DHBW Ravensburg. Entscheidend seien dabei die kontinuierliche persönliche Zusammenarbeit, verlässliche Strukturen und die Bereitschaft beider Hochschulen, die Kooperation regelmäßig um neue Themenfelder zu erweitern.
Neben dem Rückblick auf die vergangenen zwei Jahrzehnte stand bei einem Besuch der DHBW-Delegation an der Durban University of Technology insbesondere die zukünftige Ausrichtung der Partnerschaft im Mittelpunkt. In einem gemeinsamen Strategieworkshop mit den Rektoren und weiteren Mitgliedern der Hochschulleitungen wurden die Schwerpunkte für die kommenden fünf Jahre festgelegt.
Ausgebaut werden sollen insbesondere die bereits intensive anwendungsorientierte Forschung sowie die Förderung von Entrepreneurship und Unternehmensgründungen. Zugleich soll die Zahl der an der Kooperation beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an beiden Hochschulen deutlich erhöht werden.
„Die langjährige Partnerschaft bildet eine sehr gute Grundlage für die nächste Entwicklungsphase“, betont Prof. Thandwa Mthembu, Rektor der Durban University of Technology. „Unser Ziel ist es, noch mehr Kolleginnen und Kollegen beider Hochschulen einzubeziehen und damit die Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Gründungsförderung weiter zu stärken.“
Damit verbinden die DUT und die DHBW Ravensburg ihre 20-jährige Erfolgsgeschichte mit einem klaren Blick in die Zukunft: Die Partnerschaft soll weiter wachsen, neue wissenschaftliche und gesellschaftliche Impulse setzen und auch in den kommenden Jahren Studierenden, Lehrenden und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern vielfältige internationale Möglichkeiten eröffnen.