Häufige Fragen

Anerkennung von Prüfungsleistungen aus einem vorherigen Studium

Studierende müssen einen schriftlichen Antrag auf Anerkennung von Prüfungsleistungen aus einem vorherigen Studium stellen und diesen zusammen mit den entsprechenden Nachweisen bei der jeweili­gen Studiengangsleitung einreichen. Der Antrag ist spätestens vier Wochen nach Beginn der jeweiligen Theoriephase zu stellen. Das Prüfungsamt stellt in Folge einen Bescheid aus.


Nachgraduierung

Nach der Umwandlung der Berufsakademien in die Duale Hochschule Baden-Württemberg können ehemalige Absolventen die Möglichkeit, ihr staatliches  Diplom (BA) in einen (akademischen) Diplomgrad der Dualen Hochschule Baden-Württemberg umwandeln lassen. Der Diplomgrad trägt den Zusatz „Duale Hochschule (DH)“. Bitte verwenden Sie für den Antrag das unten stehende Formular und senden es an:

DHBW Ravensburg, Prüfungsamt
Fallenbrunnen 2, 88045 Friedrichshafen.


Zulassung

Nach dem Abschluss eines Studien- und Ausbildungsvertrags mit einem Dualen Partner müssen Studierende zur endgültigen Zulassung und Immatrikulation ihre Unterlagen beim zuständigen Sekretariat einreichen. Nähere Informationen zu den Unterlagen finden Sie hier.


Eignungsprüfung vor dem Studium

Studieninteressierte mit Fachhochschulreife – und in einigen Fällen mit fachgebundener Hochschulreife – müssen vor dem Studium an der DHBW die sogenannte Deltaprüfung absolvieren. Die Prüfung ist eine verbindliche Zulassungsvoraussetzung, um ein Studium an der DHBW beginnen zu können. Die Deltaprüfung wird als computergestützter Test absolviert, bei dem insbesondere kognitive Fähigkeiten und Persönlichkeits­merk­male ge­prüft werden. Nähere Informationen dazu sind unter Zulassung mit Fachhochschulreife zu finden.

Auch für Studieninteressierte mit beruflicher Qualifizierung ohne Fortbildung ist neben dem Nachweis einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung eine Eignungsprüfung notwendig.  Diese Eignungsprüfung wird einmal im Jahr zentral am DHBW Präsidium in Stuttgart angeboten. Sie besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Nähere Informationen sind unter Zulassung für beruflich Qualifizierte zu finden.


Beglaubigungen

Das Prüfungsamt stellt entsprechend der Gebührenordnung gegen eine Gebühr in Höhe von 2,00 Euro je Seite auf Antrag Beglaubigungen von Abschlussdokumenten der BA bzw. DHBW Ravensburg (Diplom-Zeugnis und -Urkunde, Bachelor-Zeugnis und -Urkunde, Diploma Supplement, Transcript of Records/Notenbescheinigung) aus. Nicht beglaubigt werden können Personenstandsurkunden wie Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, Reisepässe und Personalausweise, ausländische Zeugnis­se und Urkunden sowie Schulzeugnisse. Hierfür sind die Gemeinde des Wohnortes oder jedes Notariat Ansprechpartner.


Standortwechsel im gleichen oder anderen Studiengang

Ein Wechsel an einen anderen Standort der DHBW ist dann möglich, wenn der Duale Partner dem Wechsel zustimmt und der andere DHBW Standort in dem betreffenden Studiengang noch einen Studienplatz zur Verfügung stellen kann.


Studiengangswechsel am gleichen Standort

Aufgrund der unterschiedlichen Modulstruktur der einzelnen Studiengänge ist ein Studiengangswechsel äußerst schwierig. Dieses Anliegen muss mit der Leitung des neuen Studiengangs abgestimmt werden.


Exmatrikulation

Wenn das Studium an der DHBW Ravensburg auf eigenen Wunsch des Studierenden vorzeitig beendet oder abgebrochen wird, muss der Studierende beim Prüfungsamt einen Antrag auf Exmatrikulation stellen. Der Ausbildungsbe­trieb muss eigenverantwortlich über den Antrag auf Exmatrikulation informiert werden. Alle arbeitsrechtlichen Absprachen aus dem Studien- und Ausbildungsvertrag müssen mit dem Ausbildungsbetrieb vom Studierenden selbst geklärt werden (Fehl­zeiten, Kündigungsdatum etc.). Des Weiteren ist zu beachten: angefangene Prüfungsrechtsverhältnisse sind trotzdem zu Ende zu bringen; alternativ muss auf den Prüfungsanspruch gegenüber der DHBW verzichtet werden. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte dem unten stehenden Formular "Erklärung Prüfungsrechtsverhältnisse".

Bei Problemen im Studium, in schwierigen Lebenssituationen oder auch im Vorfeld einer drohenden Exmatrikulation steht jederzeit die allgemeine Studienberatung zur Verfügung.


Prüfungswesen und Prüfungsordnung

Bei Fragen rund um das Thema Prüfungswesen, wie beispielsweise zum Rücktritt von einer Prüfungsleistung wegen Krankheit, zur Verlängerung der Bearbeitungszeit von Prüfungsleistungen oder zu der Möglichkeit, einen Nachteilsausgleich zu bean­spruchen, ist das Prüfungsamt direkter Ansprechpartner. Gleiches gilt bei Fragen zur einschlägigen Prüfungsordnung.


Nachteilsausgleich

Studierende mit einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung, die nicht in der Lage sind, eine Prüfungsleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form zu erbringen, können beim Prüfungsamt einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen. Die Einschränkung ist durch ärztliches Zeugnis glaubhaft zu machen. Bitte beachten Sie, dass Sie einen etwaigen Antrag rechtzeitig vor der Prüfung stellen. Als Ansprechpartnerin steht Ihnen neben dem Prüfungsamt auch unsere Beauftragte für Studierende mit Behinderungen oder einer chronischen Erkrankung, Maike Helberg, gerne zur Verfügung.


Krankheit bei einer Prüfung

Studierende, die am Prüfungstag krank sind und beabsichtigen, nicht zur Prüfung zu erscheinen, müssen dies unverzüglich vor Beginn der Prüfung im jeweiligen Studiengangssekretariat telefonisch oder per E-Mail angeben. Diese Benachrichtigung stellt noch keinen Antrag auf Rücktritt von der Prüfungsleistung dar. Dieser ist gesondert im Prüfungsamt zu stellen.

Im Falle der Krankheit bei einer Prüfung muss unverzüglich unter Vorlage eines ärztlichen Attests die Prüfungs­unfähig­keit nachgewiesen werden (§ 11 StuPrO). Achtung: Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung („gelber Zettel“) reicht hierfür nicht aus. Die Details zum Thema Rücktritt von Prüfungsleistungen sowie Verlängerung der Bearbeit­ungs­zeit sind beim Prüfungsamt zu erfragen.

Verlorener Prüfungsanspruch

Um zu klären, ob ein weiteres Studium an einer anderen Hochschule im gleichen Studiengang trotz des Verlusts des Prüfungsanspruchs möglich ist, ist das Prüfungsamt der neuen Hochschule der richtige Ansprechpartner. Da die Zulassungsvoraussetzungen unterschiedlich sind, kann keine allgemeingültige Aussage getroffen werden.


Unternehmenswechsel

Ein Wechsel der Ausbildungsstätte ist möglich. Dazu muss der bestehende Studien- und Ausbildungsvertrag gekündigt und innerhalb von acht Wochen ab der Wirksamkeit der Kündigung der DHBW ein neuer Studien- und Ausbildungsvertrag eingereicht werden. Wird binnen acht Wochen kein neuer Studien- und Ausbildungsvertrag eingereicht, wird der betreffende Studierende gemäß § 62 Abs. 2 Nr. 6 Landeshochschulgesetz von Amts wegen exmatrikuliert. 


Beurlaubung

Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes kann ein Studierender in der Regel bis zu zwei Semester von seinem Stu­dium befreit werden. Der Antrag ist vor Semesterbeginn oder bei späterem Eintritt des wichtigen Grun­des unverzüglich beim Prüfungsamt zu stellen. Dem Antrag beizufügen sind Nachweise über das Vor­liegen des wichtigen Grundes und über die Abstimmung mit der Ausbildungsstätte. Letztere muss ins­besondere die Ausbildungsvergütung sowie die Dauer des Studien- und Ausbildungsvertrages umfas­sen.