Studieninhalte & Profil

Theorie und Praxis der Wirtschaftsinformatik

Durch die schnell voranschreitende Digitalisierung fast aller Lebensbereiche nimmt die Bedeutung der Wirtschaftsinformatik in Wirtschaft und Gesellschaft stetig zu. Wo Informationstechnologien früher lediglich als Hilfsmittel angesehen wurden, sind heute Informationssysteme zur Erfolgsgrundlage vieler Unternehmen geworden. Durch den Einsatz von modernen Informationssystemen verändern sich derzeit ganze Branchen und vollkommen neue Geschäftsmodelle werden möglich.

Innerhalb von Unternehmen unterstützen heute innovative Informationssysteme sämtliche Geschäftsprozesse. Das betrifft zum einen alle Bereiche des operativen Tagesgeschäfts. Insbesondere unterstützen sie auch das Management bei ihrer Aufgabe, die strategischen Weichen für das Unternehmen zu stellen. Zunehmend werden betriebliche Informationssysteme unternehmensübergreifend mit Kunden, Lieferanten und anderen Partnern vernetzt. Somit können die Lösungen der Wirtschaftsinformatik die weltweite Zusammenarbeit verbessern.

Die Wirtschaftsinformatik ist ein interdisziplinäres Fach an der Schnittstelle zwischen Betriebswirtschaftslehre und Informatik und beinhaltet darüber hinaus weitere eigene Lehr- und Forschungsthemen. Somit bietet die Wirtschaftsinformatik mehr als die Schnittmenge zwischen diesen Disziplinen, wie beispielsweise spezielle Methoden zur Auswahl und Einführung von Informationssystemen in Unternehmen oder zur Abstimmung von Unternehmensstrategie und Informationsverarbeitung. Wichtige Hilfsdisziplinen der Wirtschaftsinformatik sind unter anderem die Mathematik, Statistik sowie Recht.

Das duale Studienmodell

Die angehenden Studierenden bewerben sich bei einem Unternehmen ihrer Wahl – dem Dualen Partner. Haben sie mit dem Betrieb einen Studien- und Ausbildungsvertrag geschlossen, dann werden die Studierenden an der DHBW Ravensburg immatrikuliert. Es wechseln sich dreimonatige Theoriephasen an der Hochschule mit gleichlangen Praxisphasen beim Dualen Partner ab. So kann die Theorie direkt in der Praxis angewandt werden und umgekehrt ergeben sich aus den Erfahrungen der Praxis neue Ansatzpunkte für die Theorie.

Schlüsselqualifikationen und Soft Skills

Typisch für die Tätigkeit von Wirtschaftsinformatikern sind arbeitsteilige Prozesse im Rahmen von Projekten – etwa die Gestaltung von Geschäftsprozessen oder die Entwicklung betrieblicher Informationssysteme. Daher gehören Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit und Mitarbeiterführung zu den wichtigsten Qualifikationen eines Wirtschaftsinformatikers. Zum Erwerb und der Weiterentwicklung dieser Kompetenzen werden zahlreiche Lehrveranstaltungen und Seminare angeboten.

Studienverlauf & Organisatorisches

Das Studienjahr beginnt zum 1. Oktober. Im jährlichen Wechsel wird entweder mit einer dreimonatigen Theoriephase an der DHBW Ravensburg (A-Phase) oder mit einer Praxisphase beim Dualen Partner (B-Phase) begonnen. Die theoretischen Studienabschnitte wechseln sich mit den Praxisphasen im Dreimonatsrhythmus ab. Der gesamte Studienverlauf während der drei Jahre ist aus dem Phasenplan ersichtlich.

Zum Abschluss des Studiums wird nach drei Jahren der akademische Grad Bachelor of Science mit 210 ECTS Punkten verliehen.

Auslandsaufenthalte

In der zweiten Hälfte des Studiums, meist im vierten Studiensemester, ist bei entsprechenden Studienleistungen und in Absprache mit dem Dualen Partner ein Auslandssemester an einer der Partnerhochschulen der DHBW Ravensburg möglich. Weiterführende Informationen zum Thema Auslandssemester gibt es beim International Office.

Zusatzqualifikationen

Während des Studiums an der DHBW Ravensburg können zahlreiche Zusatzqualifikationen erworben werden. Beispiele für freiwillige Weiterbildungen sind die Ausbildung zum Wirtschaftsmediator, das Sprachprogramm oder die Ausbildung der Ausbilder nach der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO). Weitere Informationen zu studiengangsübergreifenden Angeboten sind unter Studium Generale oder beim Institut für Weiterbildung, Wissens- und Technologietransfer (IWT) zu finden.

Berufsperspektiven & Einsatzgebiete

Mögliche Arbeitgeber

Absolventen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik arbeiten in verschiedenen Branchen:

  • Industrie
  • Beratungsfirmen
  • Software-Hersteller
  • Handel
  • Medien
  • Finanzbranche

Auch innerhalb von Unternehmen kommen viele Einsatzgebiete in Betracht. Wirtschaftsinformatiker arbeiten vorwiegend an der Schnittstelle zwischen betriebswirtschaftlichen Funktionen und der Informationstechnologie.

Aufgabenspektrum

Das Wirtschaftsinformatik-Studium an der DHBW Ravensburg bereitet auf folgende Tätigkeiten vor:

  • Arbeit in Unternehmensberatungsfirmen: Sie unterstützen ihre Kunden beim Einsatz von Informationssystemen zur Gestaltung von Geschäftsprozessen
  • Tätigkeit bei Herstellern und Anwendern betriebswirtschaftlicher Standardsoftware
  • Konzeption, Auswahl, Entwicklung sowie Anwendung von Informationssystemen
  • Management von Informationen
  • Projektmanagement spielt im Berufsalltag von Wirtschaftsinformatikern eine große Rolle
  • Wirtschaftsinformatiker nehmen im Unternehmen eine Schlüsselrolle zwischen Management, IT und Anwendern ein
  • Meist wichtiger als reine Technik- und Programmierkenntnisse: Fähigkeiten zum analytischen Denken, zur Konzeption IT-gestützter Strategien sowie zur kooperativen Umsetzung von Lösungen

Typische Einsatzbereiche

Aufgrund der Breite des Wirtschaftsinformatik-Studiums sind später unterschiedliche Einsatzgebiete möglich. Im Folgenden sind einige typische Berufe aufgelistet:

  • IT Consultant
  • IT Project Manager
  • Business Process Manager
  • Application and Web Developer
  • Software and Solution Architect
  • Requirements Engineer
  • Systems Analyst
  • Online Marketing Manager
  • IT Controller

Stimmen der Absolventen

Dr. Andrea Giessmann
Absolventin 2004
Master of Science in Information Engineering and Management
Quality Engineer bei SAP SE

Was hat Sie damals dazu bewogen, sich für ein Studium an der DHBW – Studiengang Wirtschaftsinformatik zu entscheiden?

Mit 19 Jahren und nach 13 Schuljahren hatte mich die Aussicht auf ein fünfjähriges Universitätsstudium ohne Einkommen abgeschreckt. Das Model der Dualen Hochschule Baden-Württemberg versprach Abwechslung, ein gewisses Einkommen und eine kurze Studiendauer.

Für die Wirtschaftsinformatik hatte ich mich zunächst entschieden, da ich mir den Studiengang technische Informatik nicht zugetraut hatte. Heute bin ich sehr froh über meine Wahl, denn inzwischen weiß ich, ein guter Techniker zu sein genügt oft nicht. Auch technisch sehr gute  Softwaresysteme liefern ohne ihren sinnvollen, betrieblichen Einsatz keinerlei Mehrwert. Die Kunst der Wirtschaftsinformatik liegt darin,  Informations- und Kommunikationssysteme zu entwerfen, entwickeln und einzusetzen, die einen Nutzen für die Unternehmen liefern.     

Inwieweit haben die Vorlesungsinhalte Ihre berufliche Laufbahn beeinflusst? (Bspw. Entscheidungshilfe bei Spezialisierung auf ein Fachgebiet)

Vorlesungen wie Rechnungswesen oder Kosten- und Leistungsrechnung haben mir deutlich gezeigt, dass an mir kein Buchhalter verloren gegangen ist. Erst die Abbildung dieser zweifellos notwendigen Geschäftsprozesse in ihren Informationssystemen konnte mein Interesse wecken. Der Herausforderung, die richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort bereitzustellen, widme ich mich noch heute mit Begeisterung.

Was zeichnet für Sie, rückwirkend betrachtet, das Studium an der DHBW aus?

An der DHBW haben Professoren, Dozenten und Studierende dasselbe Ziel: Die Ausbildung hochqualifizierter Wirtschaftsinformatiker. Darüber hinaus ist das Studium an der DHBW zu jeder Zeit absolut zielgerichtet. Es lässt nicht zu, dass sich der Studierende "verzettelt" und den roten Faden verliert. 

Wie hat sich Ihr beruflicher Werdegang nach dem Studium entwickelt?

Mein Partnerunternehmen, die ZF Friedrichshafen AG, hatte mir direkt nach meinem Studium eine Stelle als Systemanalytiker im Bereich SAP Systeme angeboten. Ich entschied mich für den Job (und somit dagegen, direkt im Anschluss an den Bachelor einen Masterstudiengang zu besuchen) und hatte die Möglichkeit, sowohl meine technischen Kenntnisse und Fähigkeiten erheblich zu erweitern, als auch  erste Erfahrungen im Projektmanagement zu sammeln. Zwei Jahre nach meinem Berufseinstieg verließ ich die ZF Friedrichshafen AG mit einer "Zusage auf Wiedereinstellung", um an der Universität Karlsruhe den Masterstudiengang in Information Engineering and Management zu besuchen. Heute arbeite ich im SAP Research Center St. Gallen und nehme am Ph.D Programm der SAP teil.

Worin liegen Ihre heutigen Arbeitsschwerpunkte und inwieweit unterstützt Sie das im Studiengang erlernte Wissen?

In der Forschungsabteilungen der SAP (Schweiz) AG unterstützen wir die SAP-Strategie durch Forschung in den Bereichen Technologie und Wirtschaft. Das Research Center St. Gallen liegt auf dem Campus der Universität St. Gallen (HSG) und konzentriert sich auf anwendungsorientierte Forschung. Einer unserer Schwerpunkte liegt im Bereich On-Demand-Software, in dem wir eng mit unseren Kunden und internen Entwicklungsabteilungen zusammenarbeiten um (1) Anforderungen und Erwartungen der Wirtschaft zu identifizieren, (2) aufzuzeigen, wie diese Anforderungen  erfüllt werden können und (3) neue innovative Anwendungen zu entwerfen.

Das im Studium erlernte Wissen bildet die Grundlage meiner täglichen Arbeit. Wie eine Art initialer Werkzeugkasten bilden die erlernten Methoden und Technologien die Grundlage für meine Arbeit. Dieser Werkzeugkasten muss jedoch laufend erweitert und vervollständigt werden. Denn auch oder ganz besonders in der Wirtschaftsinformatik gilt: "Nichts ist so beständig wie der Wandel" – und gerade deshalb ist diese Disziplin immer wieder aufs Neue spannend.

Würden Sie sich heute nochmals für ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der DHBW Ravensburg entscheiden?

Diese Frage habe ich mir schon häufiger gestellt und kann sie dennoch nicht abschließend beantworten – immerhin sind meine Interessen heute andere als vor zehn Jahren.

Sicher ist, dass das Studium der Wirtschaftsinformatik an der DHBW Ravensburg keine Sackgasse ist. Das Studium der Wirtschaftsinformatik an der DHBW Ravensburg eröffnet eine Vielzahl an Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt.

Thomas Elsner
Absolvent 2004
Master of Business Administration (Ross 2010)
Unternehmensberater bei McKinsey & Company

Was hat Sie damals dazu bewogen, sich für ein Studium an der DHBW – Studiengang Wirtschaftsinformatik zu entscheiden?

Nach meinem Abitur mit Leistungskursen in Mathematik und Physik war es mir wichtig, einen Weg einzuschlagen, der mir einen schnellen akademischen Abschluss und gute Beschäftigungsaussichten bot, gleichzeitig aber auch finanziell tragbar war. Ich habe mich deshalb früh für ein Studium an der DHBW interessiert. Die praxisrelevanten Vorlesungen und die Nähe zur Wirtschaft durch die erfolgreichen Partnerunternehmen haben mich dann schließlich überzeugt.

Inwieweit haben die Vorlesungsinhalte Ihre berufliche Laufbahn beeinflusst? (Bspw. Entscheidungshilfe bei Spezialisierung auf ein Fachgebiet)

Zu Beginn des Studiums konnte ich mir nicht vorstellen, in was für ein Tätigkeitsfeld ich nach Abschluss einsteigen möchte. An der Wirtschaftsinformatik hat mich gerade die Möglichkeit angesprochen, verschiedene Bereiche – Informatik, Betriebswirtschaft und an der Schnittstelle dazwischen – auszuprobieren. Gegen Ende des Studiums habe ich meinen Schwerpunkt auf die Bereiche Projektmanagement und Business Intelligence (= Entscheidungsunterstützung durch Datenanalyse) gelegt. Diese habe ich auch direkt in meinem ersten Job nach dem Studium voll eingebracht – ein Trainee-Pogramm mit anschließender Beratungstätigkeit im Bereich Business Intelligence auf Basis von SAP Software.

Was zeichnet für Sie, rückwirkend betrachtet, das Studium an der DHBW aus?

Zwei Dinge haben mich rückblickend auf das Studium immer wieder begeistert. Zum einen konnte ich viele Kenntnisse tatsächlich direkt anwenden (z.B. SAP Programmierung). Zum anderen hatte ich in den drei Jahren Fachwissen erworben, mit dem ich mich immer mit Absolventen anderer Hochschulen messen konnte. Bemerkenswert dabei war, dass ich durch meine Praxissemester in Deutschland und Singapur zusätzlich eine erstaunliche Kompetenz im Umgang mit Kollegen, Kunden und auch anderen Kulturen entwickelt hatte.

Des Weiteren war für mich die kleine Kursgröße immer ein großes Plus. Dies hat nicht nur für einfaches Lernen gesorgt, sondern auch für enge Freundschaften mit meinen Kommilitonen, die teilweise bis heute noch Bestand haben.

Wie hat sich Ihr beruflicher Werdegang nach dem Studium entwickelt?

Für vier Jahre bin ich bei meinem ersten Arbeitgeber nach dem Studium geblieben. Als internationale Unternehmensberatung hat dieser es mir ermöglicht, an Projekten in Hannover, Brüssel und London zu arbeiten und neben technischem auch branchenspezifisches Fachwissen aufzubauen und erste Führungserfahrung zu sammeln.

Ich habe mich danach entschlossen, ein zweijähriges Programm zum Master of Business Administration (MBA) an der University of Michigan (Ross), einer der besten Universitäten der USA, zu absolvieren. Dies hat es mir ermöglicht betriebswirtschaftliche Kenntnisse weiter zu vertiefen und um eine globale Perspektive zu erweitern und meine akademische Ausbildung mit einem Master abzuschließen.

Nach dem MBA habe ich bei der weltweit führenden Unternehmensberatung im Münchner Büro angefangen. Durch meine IT Erfahrung bin ich in die auf Technologiefragen spezialisierte Abteilung eingestiegen.

Worin liegen Ihre heutigen Arbeitsschwerpunkte und inwieweit unterstützt Sie das im Studiengang erlernte Wissen?

Momentan unterstütze ich das Management eines Klienten bei der Fusion zweier Banken. Dabei gilt es die Organisation, als auch die technische Plattform (Soft- und Hardware), zu einer leistungsfähigeren Einheit als zuvor zu integrieren.

In der täglichen Arbeit profitiere ich heute noch von den im Studium erlernten Grundlagen und kann so erfolgreich in der Mittlerrolle zwischen Fachbereich und IT arbeiten und auf Augenhöhe mit Experten in den einzelnen Gebieten diskutieren.

Würden Sie sich heute nochmals für ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der DHBW Ravensburg entscheiden?

Ich hatte immer das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben, und würde diese auch ohne zu zögern heute wieder treffen. Ich denke die Kombination von theoretischen und praktischen Grundlagen ist einmalig, der schnelle Abschluss ermöglicht eine Vielzahl von Optionen und das Studium ist herausfordernd und abwechslungsreich.

Ophelia Flinspach
Absolventin 2006
Master of Arts in Business
Ravensburger AG

Was hat Sie damals dazu bewogen, sich für ein Studium an der DHBW – Studiengang Wirtschaftsinformatik zu entscheiden?

Ich habe nach der 10. Klasse vom allgemeinen Gymnasium zum Wirtschaftsgymnasium gewechselt. Ich erhoffte mir damals schon mehr praktische Lehrinhalte. Wie funktioniert ein Unternehmen, welche betriebswirtschaftlichen Abläufe gibt es? Ein BWL-Studium an einer Universität kam für mich nicht in Frage. Das Konzept der Dualen Hochschule Baden-Württemberg stellte für mich den optimalen Ablauf dar: Wissen aufbauen und praktische Erfahrungen sammeln. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik war für mich damals zukunftsorientiert. Informationssysteme werden für Unternehmen immer wichtiger und Informatik stellt in diesem Zusammenhang längst nichts rein Technisches mehr dar.

Inwieweit haben die Vorlesungsinhalte Ihre berufliche Laufbahn beeinflusst? (Bspw. Entscheidungshilfe bei Spezialisierung auf ein Fachgebiet)

Durch mein Ausbildungsunternehmen, die Ravensburger AG, wurde ich bereits in den Fachbereich ERP-Systeme gelenkt. In den Vorlesungen wurde SAP als System und Geschäftsprozesse sowie Business Engineering als wichtige Grundlagen vermittelt. Auch wenn ich im Grundstudium in Programmierung sehr gut war, wusste ich schnell, dass ich meine persönliche Kompetenz in anderen Bereichen besser entwickeln kann. Dass ich nach dem Studium im SAP-Bereich bleiben möchte stand für mich fest, da ich durch die Vorlesungen optimal darauf vorbereitet wurde.

Was zeichnet für Sie, rückwirkend betrachtet, das Studium an der DHBW aus?

Durch die kleinen Kurse waren die Vorlesungen toll. Diskussionen kamen zustand und in kleinen Gruppen wurden Aufgaben aktiv bearbeitet. Nicht nur bei Prüfungen, sondern auch in Vorlesungen lernten wir Präsentationen zu halten. Die Vorlesungsinhalte sind sehr vielfältig und wichtige Skills wie Rhetorik oder Zeitmanagement werden ebenso gelehrt, wie das Kernwissen der Wirtschaftsinformatik. Zudem hatte ich die Chance, ein Kontaktstudium zur Wirtschaftsmediatorin zu absolvieren.

Wie hat sich Ihr beruflicher Werdegang nach dem Studium entwickelt?

Ich wurde von der Ravensburger AG nach dem Studium übernommen. Als SAP-Anwendungsberaterin habe ich in den Bereichen Materialwirtschaft und Vertrieb zusammen mit den Fachabteilungen Lösungen erarbeitet und diese auch selbstständig im SAP umgesetzt. Durch die wachsende Bedeutung des Vertriebskanals Internet für das Unternehmen wurde ich zunehmend im Bereich E-Business tätig. In den ersten paar Monaten im Unternehmen habe ich sehr viel dazu gelernt und zahlreiche Schulungen besucht. Nach zwei Jahren hatte ich mich dann dazu entschlossen weiter zu studieren. Meinen Beruf wollte ich aber auf keinen Fall solange aufgeben. Ich habe mein Master-Studium daher berufsbegleitend gemacht. Unter der Woche war ich beim Arbeiten und jedes Wochenende von Freitagabend bis Samstag bin ich in den Vorlesungen gesessen. Ich wurde oft gefragt, wie ich das überhaupt durchhalte. Aber letztendlich war ich es bereits von der DHBW gewohnt, in einem straffen Zeitplan viele Lerninhalte zu erfassen und meine Zeit optimal einzusetzen. Der Studiengang Business Process Engineering an der FH Vorarlberg war das optimale Aufbaustudium zum Diplom Wirtschaftsinformatik.

Worin liegen Ihre heutigen Arbeitsschwerpunkte und inwieweit unterstützt Sie das im Studiengang erlernte Wissen?

Die Betreuung der Prozesse des Ravensburger Onlineshops von der Webapplikation bis ins SAP ist heute eine meiner Hauptaufgaben. Dabei bin ich Ansprechpartner für Vertrieb, Logistik, Marketing, Finanzbuchhaltung und Kundenservice. Zusammen mit den Fachbereichen werden Probleme gelöst und Neuanforderungen konzipiert. Mein breites Wissen hilft mir bei der Analyse der bereichsübergreifenden, integrierten Prozesse sehr weiter. Auch die Anbindung von Onlineplattformen unserer Vertriebspartner oder die Betreuung des Onlineticketing des Ravensburger Spielelands gehört zu meinen Aufgaben. Heute programmiere ich deutlich weniger, sondern  plane, konzipiere und optimiere Abläufe. Systemanalyse, Projektmanagement und betriebswirtschaftliches Grundwissen habe ich im Studium gelernt. Aber das Aufgabengebiet eines Wirtschaftsinformatikers ist sehr abwechslungsreich und setzt eine fortlaufende Weiterentwicklung voraus.

Würden Sie sich heute nochmals für ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der DHBW Ravensburg entscheiden?

In jedem Fall. Ich bin heute Master of Arts in Business und habe bereits über fünf Jahre Berufserfahrung. Mit 26 Jahren schafft man das nur mit einem dualen Studium.

Laura Kehrle, geb. Kolenc
Absolventin 2007
Systemanalytikerin im SAP-Umfeld bei Boehringer Ingelheim

Was hat Sie damals dazu bewogen, sich für ein Studium an der DHBW – Studiengang Wirtschaftsinformatik zu entscheiden?

Schon sehr früh in der Oberstufe am Gymnasium wusste ich, dass für mich nur ein Studium an einer DHBW in Frage kommt, da ich die Kombination aus Theorie und Praxis sehr überzeugend fand – und immer noch finde. An der DHBW werden Vorlesungen auch von Dozenten direkt aus der Praxis gehalten – hierdurch werden die theoretischen Inhalte vermittelt, die in der Praxis auch tatsächlich benötigt werden.  Ein wichtiger Punkt für meine Entscheidung war auch die kurze Studienzeit, da ich mit meinem Studium schnell vorankommen wollte. Sehr positiv empfand ich außerdem die Unterstützung durch ein Ausbildungsunternehmen. Die monatliche Vergütung war ein attraktiver Anreiz und machte es möglich, dass ich mich voll auf das Lernen konzentrieren konnte. Aber nicht nur der monetäre Aspekt war verlockend, sondern auch die Möglichkeit, schon etwas Berufserfahrung zu sammeln, war für mich ein wichtiges Argument für ein Studium an der DHBW. Für den Studiengang Wirtschaftsinformatik habe ich mich entschieden, weil mir die Kombination aus BWL und Informatik sehr gut gefallen hat und mich auch spezielle Wirtschaftsinformatik-Themen wie beispielsweise Projektmanagement neugierig gemacht hatten. Komplett überzeugt hat mich der Studieninformationstag – danach war ich mir sicher, dass Wirtschaftsinformatik das Richtige für mich ist.

Inwieweit haben die Vorlesungsinhalte Ihre berufliche Laufbahn beeinflusst? (Bspw. Entscheidungshilfe bei Spezialisierung auf ein Fachgebiet)

Während dem Studium habe ich festgestellt, dass mich die Vorlesungen zu  reinen BWL- bzw. Technik-Themen zwar interessierten – richtig Spaß machten mir allerdings die Fächer, die eher als „Kernkompetenzen“ der Wirtschaftsinformatik angesehen werden, wie z.B. Projektmanagement, Systemanalyse, Geschäftsprozessmanagement. Diese Bereiche konnte ich auch in den Praxisphasen in meinem Ausbildungsunternehmen vertiefen. Meine Diplomarbeit habe ich dann im Bereich des Geschäftsprozessmanagements gemacht und aktuell arbeite ich als Systemanalytikerin bei meinem ehemaligen Ausbildungsunternehmen.

Was zeichnet für Sie, rückwirkend betrachtet, das Studium an der DHBW aus?

Das Studium an der  DHBW war sehr abwechslungsreich – die Theorie- und Praxisphasen wechselten sich in den drei Jahren ab. In jeder Theoriephase erwarteten mich nicht nur neue spannenden Vorlesungen, sondern es gab in jedem Semester auch separate Aufgaben – mal die Ausarbeitung eines Business Plans, dann ein Planspiel oder die Durchführung eines eigenen Projekts.

Sehr angenehm habe ich auch das Zusammenleben mit den anderen Studenten sowie den Dozenten empfunden. Bei einer Kursgröße von gerade mal 30 Studenten kannte man jeden persönlich und so entstand eine freundschaftliche, angenehme Atmosphäre. Durch die kleine Kursgröße ist auch die Kommunikation mit den Dozenten intensiver und direkter – man ist nicht einfach nur eine Matrikelnummer, sondern die Dozenten nehmen jeden Studenten wahr und jeder kann mit den Dozenten ins Gespräch kommen und seine Fragen direkt klären.

Besonders positiv habe ich außerdem die Infrastruktur der DHBW Ravensburg empfunden. Durch die Aufteilung der verschiedenen Studiengänge auf unterschiedliche Gebäude waren nicht zu viele Studenten „auf einem Fleck“ und jeder Studiengang hat dadurch z.B.  seine separaten Computerräume. So war es zu jeder Zeit möglich einen Computer oder einen separaten Raum für Gruppenarbeiten etc. zu finden, in dem man konzentriert arbeiten konnte. Bei der Literaturrecherche für Studien- und Hausarbeiten bzw. meiner Diplomarbeit habe ich die Bücherei der DHBW Ravensburg sehr ins Herz geschlossen – die Bücherei befindet sich in einem ehemaligen Kirchengebäude – schon allein deshalb ist die Bücherei sehenswert – aber auch das Angebot an Büchern und Fachzeitschriften ist riesig.

Wie hat sich Ihr beruflicher Werdegang nach dem Studium entwickelt?

Nach meinem Studium habe ich bei meinem Ausbildungsunternehmen im Projektmanagement begonnen. Ich arbeitete eng mit einem erfahrenen Projektmanager zusammen und konnte so erste Erfahrungen im Projektmanagement rund um große IT-Systeme sammeln.

Zwischenzeitlich habe ich innerhalb meines Unternehmens in die IT-Abteilung gewechselt. Derzeit bin ich als Systemanalytikerin im SAP-Umfeld tätig und betreue den Logistikbereich mit allen Themen rund um das Lager und die Lagerlogistik und wie sich diese Fragestellungen in SAP abbilden lassen.

Worin liegen Ihre heutigen Arbeitsschwerpunkte und inwieweit unterstützt Sie das im Studiengang erlernte Wissen?

Wie meine Stellenbezeichnung „Systemanalytikerin“ schon sagt, beschäftige ich mich mit Systemanalyse. D.h., ich erhalte von meinen  Anwendern Fragen wie fachliche Prozesse in SAP abgebildet bzw. durch SAP optimiert werden können. Um diese Fragen mit meinen Anwendern zu klären, kann ich besonders mein erlerntes Wissen aus dem Fach Systemanalyse anwenden.

Wenn dann eine Lösung zu einer Fragestellung erarbeitet ist und es an die Umsetzung im System geht, dann kann ich auf meine Programmierkenntnisse zurückgreifen. An der DHBW habe ich verschiedene Programmiersprachen und –techniken gelernt und das hilft mir in meinem Arbeitsalltag täglich weiter.

Bei größeren Themen kommt es auch immer wieder vor, dass diese im Rahmen eines Projekts realisiert werden müssen – hier profitiere ich von meinem Wissen aus der Vorlesung „Projektmanagement“. Durch mein Studium weiß ich, welche Schwierigkeiten bei Projekten entstehen können, ich habe gelernt Projektpläne zu erstellen und welche Aspekte zum erfolgreichen Managen von Projekten notwendig sind.

Würden Sie sich heute nochmals für ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der DHBW Ravensburg entscheiden?

Ja, ganz sicher! Die drei Jahre sind wie im Flug vergangen – es gab Höhen und Tiefen und auch mal anstrengende Zeiten – aber ich war doch etwas wehmütig als der letzte Tag gekommen war und ich mein Diplom in der Hand hielt.

Michael Schwanz
Absolvent 2004
Geschäftsführender Gesellschafter der eNovation Consulting GmbH sowie der HighCoordination Schweiz GmbH

Was hat Sie damals dazu bewogen, sich für ein Studium an der DHBW – Studiengang Wirtschaftsinformatik zu entscheiden?

Das duale Konzept war für mich gegenüber der normalen Studientätigkeit klar überlegen, da es mir gab, was ich mir von einem Studium wünsche.

  1. Finanzielle Sicherheit: Ich konnte und wollte mich immer auf das Studieren konzentrieren.
  2. Gute Zukunftschancen: Mir war klar, dass ich bei guter Leistung übernommen werden würde. So kam es auch.
  3. Fundiertes Fach- und Praxiswissen: Studieren und im Anschluss das Gelernte in der Praxis anwenden erschien mir logische Kombination für gutes Lernen.

Inwieweit haben die Vorlesungsinhalte Ihre berufliche Laufbahn beeinflusst? (Bspw. Entscheidungshilfe bei Spezialisierung auf ein Fachgebiet)

Das Studium hat mir geholfen zu differenzieren zwischen Dingen, die mir liegen, und Dingen, die ich besser sein lassen sollte. Talent und Motivation lassen sich nur in der direkten Auseinandersetzung mit dem Thema tatsächlich erfahren

So entdeckte ich beispielsweise relativ schnell, dass das Organisieren von Netzen nicht meine große Leidenschaft ist. Auf der anderen Seite gefielen mir Themen mit Menschenbezug oder betriebswirtschaftlichem Hintergrund aus der Sicht der Informationstechnik sehr.

Was zeichnet für Sie, rückwirkend betrachtet, das Studium an der DHBW aus?

Das Studium zeichnet sich meines Erachtens besonders durch folgende Dinge aus:

  1. Ein motivierter Lehrkörper, der sich im Dienst der Studierenden sieht.
  2. Ein breites Angebot an Studienfächern, das auch sinnvolle Vertiefungen zulässt.
  3. Interessante Gruppenarbeiten, die versuchen, das Arbeiten im Team in den Vordergrund zu stellen.

Wie hat sich Ihr beruflicher Werdegang nach dem Studium entwickelt?

Nach dem Studium wurde ich direkt übernommen und war 1,5 Jahre als Anwendungsentwickler im logistischen Bereich von SAP ERP tätig. Anschließend wechselte ich in die IT-Beratung. In den kommenden sechs Jahren bediente ich Kunden zunächst als Consultant und später als Managing Consultant im Bereich SAP Business Intelligence. Heute bin ich geschäftsführender Gesellschafter der eNovation Consulting GmbH sowie der HighCoordination Schweiz GmbH mit dem persönlichen Fokus auf Geschäftskommunikation nach HICHERT®SUCCESS.

Worin liegen Ihre heutigen Arbeitsschwerpunkte und inwieweit unterstützt Sie das im Studiengang erlernte Wissen?

Meine Arbeitsschwerpunkte sind:

  1. Entwicklung von Software nach HICHERT®SUCCESS
  2. Akquise neuer Geschäftspartner
  3. Führung und Ausbau des vorhandenen Teams

Das vermittelte Wissen in den Bereichen Softwareentwicklung und Projektmanagement sind heute die Basis für die von mir geleiteten Entwicklungsaktivitäten. Auch die aus den Vorlesungen rund um Menschen- und Unternehmensführung sowie den Rechts-Vorlesungen erlangten Erkenntnisse wende ich heute noch gerne im Alltag an.

Würden Sie sich heute nochmals für ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der DHBW Ravensburg entscheiden?

Ich mich würde mich noch einmal so entscheiden, denn viele der damals angeeigneten Fähigkeiten benötige ich in meinem heutigen Beruf. Ich bin außerdem der Ansicht, dass Wirtschaft und Informationstechnologien zukünftig weiter zusammenwachsen werden. Darum kann ich den Studiengang Wirtschaftsinformatik als Einstieg sehr gut empfehlen. Man befindet sich hier in einem gut durchdachten und komfortablen Bildungs- wie Lebensumfeld.

Duale Partner

Die Bewerbung für ein duales Studium an der DHBW erfolgt direkt bei einem der Dualen Partner – das sind die Unternehmen und Einrichtungen, die mit der DHBW zusammenarbeiten.

Duale Partner finden

Auf der Liste der Dualen Partner sind freie Studienplätze für das kommende Studienjahr aufgeführt. Die meisten Dualen Partner beginnen 12 bis 18 Monate vor Studienstart mit ihrem Auswahlverfahren. Eine rechtzeitige Bewerbung ist daher besonders wichtig.

Zusätzlich zu den Dualen Partnern, die in der Liste aufgeführt sind, ist eine Initiativbewerbung auch bei anderen Unternehmen möglich. Um als Dualer Partner aufgenommen zu werden, müssen die Eignungsvoraussetzungen erfüllt werden.

Um an der DHBW zu studieren, müssen neben dem Studien- und Ausbildungsvertrag bestimmte Zulassungsvoraussetzungen erfüllt werden. Diese sind unter Bewerbung & Zulassung zu finden.

Dualer Partner werden

Grundsätzlich sind Unternehmen aller Branchen geeignet, Dualer Partner zu werden. Wichtig ist, dass im Unternehmen die zentralen Themen des Wirtschaftsinformatik-Studiums in der Praxis relevant sind. Gerade die Vielfalt und Dynamik der beteiligten Unternehmen ist ein zentraler Erfolgsfaktor der DHBW Ravensburg.

Als relevante Eignungskriterien müssen fachliche und personelle Mindestanforderungen erfüllt werden, die bei der Studiengangsleitung erfragt werden können. Die letztendliche Entscheidung, ob ein Unternehmen Dualer Partner werden kann, obliegt dem örtlichen Hochschulrat. Die Dualen Partner reservieren dann die gewünschte Anzahl an Studienplätzen bei der Studiengangsleitung.

Aus Lehre & Forschung

Forschungsprojekt iCare

Im Jahr 2050 wird laut Schätzungen jeder siebte Bewohner in Deutschland 80 Jahre oder mehr zählen, schon heute leben rund 1,3 Millionen Menschen mit Demenz. In der Informatik wird nach Lösungen gesucht, um diesen Menschen weiter ein selbstbestimmtes Altern zu ermöglichen. Ziel des Forschungsprojekts iCare an der DHBW Ravensburg ist es, ein solches intelligentes Assistenzsystem zu entwickeln, beteiligt daran sind die Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik; dazu kommt das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St. Gallen.

Mehr dazu im Bereich Forschungsprojekte.

Veröffentlichungen

Im Studiengang Wirtschaftsinformatik gibt es eine Reihe an wissenschaftlichen, lehrorientierten und praxisorientierten Publikationen. Thematisch reichen die Publikationen von der Einführung in die Wirtschaftsinformatik bis hin zur IT für Existenzgründer. Neben Buchpublikationen werden zudem regelmäßig Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht.

Daurer, Stephan: Location-based Services and Consumer Search on the Mobile Internet,
epubli Verlag, Berlin 2014; zugl. Dissertation, Ludwig-Maximilians-Universität München.

Lehmann, Frank R.; Kirchberg, Paul; Bächle, Michael (Hrsg.): IT für Existenzgründer und junge Unternehmen: Auswahl, Einführung, Betrieb. Heidelberg:dpunkt-Verlag, 2014.

Bächle, Michael; Kolb, Arthur: Einführung in die Wirtschaftsinformatik,
3., akt. u. erw. Aufl., München/Wien:Oldenbourg 2012.

Bächle, Michael; Lehmann, Frank R.: E-Business. Grundlagen elektronischer Geschäftsprozesse im Web 2.0,
München/Wien: Oldenbourg Wissenschaftsverlag 2010.

Lehmann, Frank R.: Integrierte Prozessmodellierung mit ARIS,
Heidelberg:dpunkt.verlag 2008.

2016
Daurer
, Stephan; Krohn, Tobias (2016): Adblocker, in: MedienWirtschaft - Zeitschrift für Medienmanagement und Medienökonomie, 13(2), 38-45.

2014
Bächle, Michael: Some Cost-Benefit Analysis on the Use of Enterprise 2.0 for Business Processes, in: QRBD - Quarterly Review of Business Disciplines, Vol. 1, No. 2 (August 2014), pp. 111-126.

2013
Daurer
, Stephan; Molitor, Dominik; Spann, Martin; Manchanda, Puneet (2013): The Impact of Smartphones, Barcode Scanning, and Location-based Services on Consumers' Search Behavior, erschienen in: Proceedings of the 2013 International Conference on Information Systems (ICIS), Milano, Italy

Spann, Martin; Daurer, Stephan; Molitor, Dominik (2013): Einkauf durch mobile Suche im Internet, erschienen in: WISU - Das Wirtschaftsstudium, 11/13, 1435-1440.

2012

Daurer, Stephan; Molitor, Dominik; Spann, Martin (2012): Digitalisierung und Konvergenz von Online- und Offline-Welt: Einfluss der mobilen Internetsuche auf das Kaufverhalten, erschienen in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft (ZfB), 82(sh 04/2012), 3-23.

Daurer, Stephan; Molitor, Dominik; Spann, Martin (2012): Measuring Individual Search Costs on the Mobile Internet, erschienen in: Proceedings of the 20th European Conference on Information Systems (ECIS), Barcelona, Spain, Paper 34.

2011
Lehmann
, Frank R.: Konsequenzen der Prozesszentrierung für die Aufbauorganisation eines Unternehmens. In: Zeise, Nicole; Fischer, Matthias; Link, Marco (Hrsg.): Anwendungsorientierte Organisationsgestaltung. Prozessmanagement, Systementwicklung, Modellierung. Hamburg: Baar-Verlag 2011, S. 93-106.

2010

Fadil, Paul; Smatt, Cindi; Bächle, Michael: Network Position and Trust Effect on Knowledge Creation and Transfer, in: Decision Science Institute (Ed.):  Challenging the status quo - Breakthrough Innovations that Rejuvenate Organizations, Proceedings of the 41st Annual Meeting of the Decision Sciences Institute,  41st Annual Meeting, November 20-23, 2010, San Diego, pp. 2901-2906.

Bächle, Michael; Lehmann, Frank R.: Bist du schon drin? Vom E-Commerce zum Social Commerce, in: economag.de, Wissenschaftsmagazin für Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Nr. 6/2010.

2009
Bächle
, Michael: Anwendungssysteme in Marketing und Vertrieb, Studienmaterial ANS401, AKAD, Stuttgart 2009.

Bächle, Michael: Customer Relationship Management, Studienmaterial ANS402, AKAD, Stuttgart 2009.

Bächle, Michael: Web 2.0 viel mehr als ein Hype, in: Wirtschaftsinformatik & Management, 01/2009, S. 14-18.

Lehmann, Frank R. : Möglichkeiten eines integrierten Ressourcenmanagements mit Hilfe eines Geschäftsprozessmodellierungswerkzeugs. In: Elisabeth Heinemann (Hrsg.): Anwendungsinformatik. Die Zukunft des Enterprise Engineering, Baden-Baden: Nomos, S. 149-162.

2008
Bächle
, Michael: Ökonomische Perspektiven des Web 2.0. Open Innovation, Social Commerce und Enterprise 2.0, in: WIRTSCHAFSINFORMATIK 50 (2008) 2, S. 129-132.

2007

Bächle, Michael; Kirchberg, Paul: Ruby on Rails, in: IEEE Software, November/December 2007 (Vol. 24, No. 6), pp. 105-108.

Bächle, Michael; Kirchberg, Paul: Frameworks für das Web2.0, in: Informatik Spektrum, Heft 2, Bd. 30 (2007), S. 79-83.

2006
Bächle
, Michael: Ritscher, Jochen: Ruby on Rails, in: Softwaretechnik-Trends, Band 26, Heft 4, November 2006, S. 44-47.

Bächle, Michael: Social Software - Wieder eine IT-Mode? Vortrag auf der Telekom Management Konferenz, Berlin, 21. November 2006.

Bächle, Michael; Daurer, Stephan: Potenziale integrierter Social Software - Das Beispiel Skype, in: HMD. Praxis der Wirtschaftsinformatik, Heft 252, Dezember 2006, S. 75 -  81.

Bächle, Michael: Social Software, in: Informatik Spektrum, Heft 2, Bd. 29 (2006), S. 121-124.

2005
Bächle
, Michael: Virtuelle Communities als Basis für ein erfolgreiches Wissensmanagement, in: HMD. Praxis der Wirtschaftsinformatik, Heft 246, Dezember 2005, S. 76-83.

Bächle, Michael: Developing Web Sites with Web Content Management Systems, in: Proceedings zur internationalen Konferenz "Global Opportunities in the 21st Century" an der Siberian State Aerospace University in Krasnoyarsk, Russland, 14.03.2005 bis 17.03.2005, pp. 62-64.

In der Schriftenreihe Arbeitsberichte zur Wirtschaftsinformatik veröffentlicht der Studiengang regelmäßig seine Studien und Arbeitsergebnisse angewandter, praxisnaher Forschung in der Wirtschaftsinformatik.

Die Deutsche Bibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen
Nationalbibliografie unter der ISSN 1865-9616.

Im Verlag de Gruyter (Oldenbourg Wissenschaftsverlag) erscheint die Lehrbuchreihe "Wirtschaftsinformatik kompakt" unter der ISSN 2190-2402. In dieser Reihe publizieren DHBW Professoren (unter anderem auch Professoren aus dem Wirtschaftsinformatik-Studiengang der DHBW Ravensburg) Lehrbücher, die auf das Curriculum der Wirtschaftsinformatik ausgerichtet sind.

Wir über uns

Studierende

Aktuell studieren im Studiengang Wirtschaftsinformatik der DHBW Ravensburg rund 200 Studierende. Während der Praxisphasen arbeiten sie bei den etwa 100 Dualen Partnern.

Alumni

Das Wirtschaftsinformatik-Netzwerk WI.net bietet eine Plattform für Networking, Austausch, Geselligkeit, Fortbildung und vieles mehr. Beispielsweise treffen sich Alumni, Studierende und Lehrende der Wirtschaftsinformatik regelmäßig an ihrer Alma Mater beim WI.net-Jahrestreffen. Darüber hinaus betreibt WI.net eine XING-Gruppe für alle Aktiven und Ehemaligen des Studiengangs Wirtschaftsinformatik. Vorträge und gemeinsame Aktivitäten ergänzen das Angebot.

Preise und Auszeichnungen

Die Studierenden und Professoren in der Wirtschaftsinformatik werden regelmäßig mit Preisen ausgezeichnet.

Fritz-Joussen-Award für Markt- und Kundenorientierung 2015 von der Vodafone-Stiftung für Forschung in der Mobilkommunikation im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für Prof. Dr. Stephan Daurer

Biberacher Wirtschaftspreis 2015 für Lukas Traub, Jens Hoffmann und Felix Habrik

Biberacher Wirtschaftspreis 2013 für Diana Schafhäutle und Markus Ganzert

Biberacher Wirtschaftspreis 2012 für Manuel Föhr, Michael Holzmüller, Benjamin Simon und Stefanie Müller

Biberacher Wirtschaftspreis 2011 für Marc Füller (EnBW Regional AG), Benedikt Heinz und Timo Mißler (beide Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG) und Clemens Stukenbrock (KaVo Dental GmbH)

Biberacher Wirtschaftspreis 2010 für Matthias Dolderer (Liebherr Hausgeräte Ochsenhausen GmbH) und Sascha Stebner (EnBW Regional AG)

Biberacher Wirtschaftspreis 2009 für Wolfgang Rundel (KaVo Dental GmbH) und Markus Schutz (Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG)

Biberacher Wirtschaftspreis 2008 für Melanie Nusser (Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG)

Biberacher Wirtschaftspreis 2007 für Laura Kolenc (Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG; beste Absolventin aller Preisträger in 2007)

Biberacher Wirtschaftspreis 2006 für Florian Hagel (Handtmann Service), Christof Hauff (Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG), David Kloster (Liebherr-Hausgeräte Ochsenhausen GmbH) und Stefan Walter (KaVo Dental GmbH)

Volunteer's Award 2006 für Christian Hefele, Matthias Pröller und Tim Scheibe für die Umsetzung der BITV im Internetauftritt der DHBW Ravensburg

Biberacher Wirtschaftspreis 2005 für Martin Lessmeister (KaVo Dental GmbH)

Landeslehrpreis 2005 für Prof. Dr. Michael Bächle

Deutscher Nachwuchspreis Wissensmanagement 2005 für Nicole Neuß für ihre Diplomarbeit zum Thema "Knowledge Management – Grundlagen, Technologien und Ansatzpunkte"

Biberacher Wirtschaftspreis 2004 für Christian Bammert

Volunteer's Award 2004 für Jens Zinck für die Entwicklung der StuV-Webseiten mit dem CMS TYPO3

Biberacher Wirtschaftspreis 2003 für Joachim Geiselmann und Sebastian Grabherr

Volunteer's Award 2002 für Alexander Spurzem, Gerald Weinmann, Birgit Himmelsbach, Casandra Kluge, Alexander von Zieten, Simone Schneidewind, Christoph Weber, Aline Wohlhüter und Paul Pazera für die Entwicklung des Noteninformationssystems NOTIS

Mitarbeiter

Prof. Dr. Stephan Daurer
Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik

Stephan Daurer ist Studiengangsleiter und Professor für Wirtschaftsinformatik. Er hat Wirtschaftsinformatik in Ravensburg und Betriebswirtschaft in Mannheim und München studiert. Neben einem Master of Business Administration von der Universität Mannheim hat er einen Abschluss als Master of Business Research von der Ludwig-Maximilians-Universität München, ander er auch promoviert wurde. Für seine Forschungsarbeiten erhielt er mehrere Preise. Neben seiner akademischen Laufbahn sammelte Stephan Daurer langjährige Praxiserfahrung in der Industrie. Zu seinen Interessen zählen Methoden der Wirtschaftsinformatik, digitale Geschäftsmodelle und das mobile Internet. > > Mail

Prof. Dr. Frank R. Lehmann
Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik

Frank R. Lehmann ist Studiengangsleiter und Professor für Wirtschaftsinformatik, Schwerpunkt Geschäftsprozessmanagement. Er hat Wirtschaftsinformatik und Informationswissenschaft studiert und an der Universität Konstanz promoviert. An der Technischen Universität Darmstadt und später in der Zentrale der Commerzbank AG war er auf den Gebieten Prozessmodellierung, Datenmodellierung sowie IT-Anwendungslandschaften als wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. als Spezialist beratend tätig. Neben seinen Aufgaben an der DHBW Ravensburg nimmt er Lehraufträge in Masterprogrammen verschiedener Hochschulen wahr. > > Mail

Prof. Dr. Michael A. Bächle
Professor für Wirtschaftsinformatik

Michael A. Bächle ist Professor für Wirtschaftsinformatik. Er studierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik an den Universitäten Passau und Tübingen. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet: 1991 Auszeichnung als Bester seines Diplomjahrgangs durch die IHK Mittlerer Neckar, 1996 Auszeichnung für seine Dissertation durch die IHK Stuttgart, 2005 Landeslehrpreis Baden-Württemberg für Exzellenz in der Lehre. Michael A. Bächle war 16 Jahre lang Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik. Seit Februar 2016 konzentriert er sich auf die Lehre und Forschung im Bereich Wirtschaftsinformatik. Er veröffentlichte zu den Forschungsschwerpunkten Wissensmanagement, E-Business, Social Media – u. a. ein Standardwerk zur Einführung in die Wirtschaftsinformatik. > > Mail

Prof. Dr. Paul F. Kirchberg
Professor für Wirtschaftsinformatik

Paul F. Kirchberg ist Professor im Studiengang Wirtschaftsinformatik. Er studierte Informatik mit Nebenfach Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kaiserslautern. Nach zweijähriger Tätigkeit in der Softwareentwicklung promovierte er im Bereich der Grundlagen der Informatik. Hiernach war er zwei Jahre als Berater in den Bereichen Business Intelligence und Workflowlösungen tätig. Entsprechend liegen die Schwerpunkte seiner Tätigkeit in informatiknahen Themen, welche er seit dem Jahr 2000 an der DHBW in Ravensburg in verschiedenen Studiengängen lehrt. > >  Mail

Claudia Schadow
Sekretariat Studiengang Wirtschaftsinformatik

Claudia Schadow leitet seit 2012 das Sekretariat Wirtschaftsinformatik. Zu den Tätigkeitsfeldern zählen alle allgemeinen Studienangelegenheiten, Organisation und Betreuung von Studierenden, Dozenten und Dualen Partnern. > > Mail

Dipl.-Wirt.-Inf. (BA) Michaela Bergmann
Mitarbeiterin

Michaela Bergmann studierte Wirtschaftsinformatik an der DHBW Ravensburg (damals Berufsakademie Ravensburg). Nach ihrem Abschluss 2004 arbeitete sie als SAP-Projektkoordinatorin mehrere Jahre weltweit bei SAP-Rollouts und unterstützte den Studiengang Wirtschaftsinformatik als Dozentin im SAP Bereich. 2010 kehrte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin ganz an die DHBW Ravensburg zurück, wo ihre Tätigkeitsschwerpunkte heute in der Vorlesungsplanung, Organisation und Akquise neuer Dozenten liegen. > > Mail

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner für den Studiengang Wirtschaftsinformatik

Allgemeine Informationen zum dualen Studium (Zulassungsvoraussetzungen, Bewerbungsverfahren usw.) erhalten Sie von der Studienberatung der DHBW Ravensburg.

Bei spezifischen Fragen zum Studiengang Wirtschaftsinformatik wenden Sie sich bitte direkt an die unten genannten Ansprechpartner.

Wir helfen Ihnen gerne per Telefon oder per E-Mail weiter. Oder Sie vereinbaren ganz einfach einen Beratungstermin vor Ort.

Studiengangsleiter

Wirtschaftsinformatik

Marienplatz 2, Raum 201, 88212 Ravensburg

Telefon
+49.751.18999.2716
Fax
+49.751.18999.2701
E-Mail
lehmann@dhbw-ravensburg.de
Prof. Dr. Frank Lehmann

Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik

Marienplatz 2, Raum 203, 88212 Ravensburg

Telefon
+49.751.18999.2757
Fax
+49.751.18999.2701
E-Mail
daurer@dhbw-ravensburg.de
Prof. Dr. Stephan Daurer

Sekretariat Studiengang Wirtschaftsinformatik

Marienplatz 2, Raum 202, 88212 Ravensburg

Telefon
+49.751.18999.2731
Fax
+49.751.18999.2701
E-Mail
schadow@dhbw-ravensburg.de
Claudia Schadow