Beratung bei sexueller Belästigung

Als sexuelle Belästigung gilt jegliches sexuell bestimmtes Verhalten, das von Betroffenen unerwünscht ist und als herabwürdigend wahrgenommen wird. Dazu gehören etwa abfällige Bemerkungen, nicht gewünschte sexualisierende Handlungen sowie körperliche Annährungen. Insbesondere Abhängigkeitsverhältnisse im Studium oder am Arbeitsplatz können zu unterschiedlichen Formen der sexuellen Belästigung, der sexualisierten Diskriminierung oder Gewalt führen.

Die DHBW fördert einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander. Bei einer Verletzung dieser Werte durch Grenzüberschreitungen sind die Ansprechpersonen für Fragen im Zusammenhang mit sexueller Belästigung in vertraulichen Gesprächen für Betroffene da.

Um die Positionierung gegen diskriminierende und belästigende Verhaltensweisen zu verdeutlichen, unterzeichnete die DHBW gemeinsam mit weiteren Hochschulen des Landes und der Wissenschaftsministerin 2020 die Resolution gegen sexuelle Belästigung.

Prof. Arnold van Zyl, Präsident der DHBW

"Die Resolution setzt ein starkes Zeichen gegen jede Form sexualisierter Diskriminierung und Gewalt. Hochschulen sind Orte der Vielfalt und des offenen und gewaltfreien Dialogs. Diese besondere Institution und ihre Mitglieder zu schützen, ist unsere gemeinsame Verantwortung."